UID2024
URLhttps://www.active-a.de/lexikon/faktor-vii-mangel/
Textlänge Original (gezählt)171 Wörter
Textlänge neu (gezählt)568 Wörter
bisheriger Meta-TitleFaktor VII-Mangel – Hämophilie Lexikon
neuer Meta-Title50–60 ZeichenFaktor VII-Mangel: Ursachen, Diagnose, Behandlung (49 Z.)
bisherige Meta-DescriptionErfahre hier mehr über Faktor VII-Mangel in unserem Hämophilie Lexikon.
neue Meta-Description140–160 ZeichenDer Faktor VII-Mangel ist eine seltene Gerinnungsstörung. Ursachen sind ein genetischer Defekt oder ein Vitamin-K-Mangel. (121 Z.)
URL-Empfehlung3–6 Wörter, endet auf -haemophilie-ahttps://www.active-a.de/faktor-vii-mangel-haemophilie-a/ (Slug: 31 Z.)
Redirect/faktor-vii-mangel → https://www.active-a.de/faktor-vii-mangel-haemophilie-a/ (301)
Suchintention:
Know (spezifisch)

Was der Faktor VII-Mangel (Hypoprokonvertinämie) ist und was er für Hämophilie A-Patienten bedeutet.

##Priorität: Ja — kein TE-Pendant (Lexikon rankt Pos 18)##
Primary KW:
  • Faktor VII-Mangel
  • Hypoprokonvertinämie
  • Was ist Faktor 7 Mangel
  • Ursache des Faktor VII-Mangels
  • Diagnose eines Faktor VII-Mangels
  • Behandlung des Faktor VII-Mangels
Secondary KWs:
  • Fehlender Gerinnungsfaktor VII
  • Schweregrade Faktor VII-Mangel
  • Vitamin K Mangel
  • genetischer Defekt
  • Keine geschlechtsgebundene Vererbung
KW-Abdeckung Secondary 4/5
Primary
Secondary
⚠ = wörtlich nicht gefunden — inhaltliche Abdeckung genügt (KWs müssen NICHT wörtlich vorkommen), nur kurz prüfen
Reviewer-KommentarArtikelinhaltAnnotationen / Änderungen
Aktualisiert nach Überarbeitung: Platzhalter · Medizinisch geprüft: Platzhalter
überarbeitet
Autor/Meta-Block normiert
Neue H1 — Version 1

Was ist ein Faktor VII-Mangel und was bedeutet er für Menschen mit Hämophilie A?

Neue H1 — Version 2

Was ist die Hypoprokonvertinämie (Faktor VII-Mangel) und wie hängt sie mit Hämophilie A zusammen?

neu (Kap. 2.2)
H1 neu formuliert — alle Versionen aus derselben Zielsetzung (Suchintention + Primary KW); eine auswählen.
Bisherige H1Faktor VII-Mangel
Auswahl (nur 1 H1 kommt in TYPO3)

Beim Faktor VII-Mangel (Hypoprokonvertinämie) fehlt den Betroffenen der Gerinnungsfaktor VII ganz oder teilweise. Ähnlich wie bei Hämophilie A gibt es auch beim Faktor VII-Mangel verschiedene Schweregrade, je nachdem wie hoch die Restaktivität des vorhandenen FVII ist. Es gibt jedoch keine sichere Korrelation (Zusammenhang) zwischen der Faktor VII-Restaktivität und der Schwere der Blutungen.

beibehalten
Original-Kernsatz 1:1 als Kernsatz übernommen (Modus a, Definition + Schweregrade + fehlende Korrelation zur Blutungsneigung). Hämophilie A-Bezug bereits im Original enthalten.
🟠 Hämophilie A — Angeborene Blutgerinnungsstörung durch Faktor VIII-Mangel.
🟠 Restaktivität — Verbliebene Wirksamkeit oder Aktivität.

Wie erkennt das Behandlungsteam einen Faktor VII-Mangel?

neu
H2 · H2 gemäß Task 1.3 wörtlich übernommen (Diagnose-Frage aus Patientensicht).
Quelle ansehen ↗

Um einen Faktor VII-Mangel festzustellen, schaut das Behandlungsteam im Blut auf zwei Werte: die Prothrombinzeit (auch Quick-Wert genannt) und die Aktivität von Faktor VII. Wichtig dabei: Bei bestimmten Formen des Mangels können diese Werte zunächst unauffällig wirken, nämlich dann, wenn das Laborreagenz keinen menschlichen Gewebefaktor enthält. So wird die Diagnose leicht übersehen, obwohl Beschwerden wie bei einer leichten Hämophilie bestehen. Bei unklarer Blutungsneigung hilft deshalb eine gezielte Untersuchung im Hämophilie-Zentrum weiter.1, 2

neu
Neu (Diagnostik-Absatz): Laborparameter Quick-Wert/Prothrombinzeit + Faktor VII-Aktivität als Zulassungs-Fakt aus NovoSeven-Fachinfo (c2); diagnostische Fallgrube mit nicht-humanem Gewebefaktor aus WFH Guidelines Kapitel 3 (c1). Laiensprachlich umformuliert.
Quelle ansehen ↗
🟠 Faktor VII — Prokonvertin = Eiweiß im Blut, das die Blutgerinnung nach einer Verletzung früh aktiviert.
🟠 Faktor VII — Prokonvertin = Eiweiß im Blut, das die Blutgerinnung nach einer Verletzung früh aktiviert.
🟠 Diagnose — Feststellung der Erkrankung
🟠 Hämophilie — Angeborene Blutgerinnungsstörung

Wie behandelt das Behandlungsteam einen Faktor VII-Mangel?

neu
H2 · H2 gemäß Task 1.3 wörtlich übernommen (Therapie-Frage aus Patientensicht).

Die Behandlung kann wie bei Hämophilie bei Bedarf oder prophylaktisch erfolgen.

beibehalten
Original-Satz 1:1 übernommen (Behandlungs-Grundlinie: Bedarf vs. Vorbeugung).
🟠 Hämophilie — Angeborene Blutgerinnungsstörung
🟠 prophylaktisch — vorbeugend

Für die Behandlung gibt es ein rekombinant hergestelltes, bereits aktiviertes Faktor VII-Präparat. Das Behandlungsteam dosiert es nach Körpergewicht (in Mikrogramm pro Kilogramm) und gibt es in mehreren kurzen Abständen, bis die Blutung gestoppt ist. Dosis und Zeitabstände stimmt das Team individuell auf jede Person ab, je nach Blutungssituation, Alter und geplanten Eingriffen. Für Menschen mit Hämophilie A heißt das: Die Behandlungswege ähneln sich im Prinzip (bei Bedarf oder vorbeugend), das eingesetzte Präparat ist aber ein anderes.2

neu
Neu (Behandlungs-Details): rFVIIa als Substanzklasse und Dosiseinheit µg/kg sind Zulassungs-Fakten aus NovoSeven-Fachinfo (c3). Kein Wirkstoff-/Markenname (HWG). Patienten-Payoff mit Hämophilie A-Bezug ergänzt.
🟠 rekombinant — Ein biologischer Wirkstoff wird mit gentechnischen Methoden hergestellt. Bei Hämophilie A werden so z. B. Gerinnungsfaktoren auf diesem Weg hergestellt.
🟠 Faktor VII — Prokonvertin = Eiweiß im Blut, das die Blutgerinnung nach einer Verletzung früh aktiviert.
🟠 Hämophilie A — Angeborene Blutgerinnungsstörung durch Faktor VIII-Mangel.

Wie unterscheidet sich der Faktor VII-Mangel von Hämophilie A?

neu
H2 · H2 gemäß Task 1.3 wörtlich übernommen (Abgrenzungs-Frage).

Wie bei der Hämophilie ist auch beim FVII-Mangel ein genetischer Defekt die Ursache für die Erkrankung. Anders als bei der Hämophilie ist jedoch, dass das Gen nicht auf den Geschlechtschromosomen liegt und somit Männer und Frauen gleichermaßen betroffen sind. Zudem müssen beide Elternteile ein defektes Gen an das Kind vererben, damit es zu einer Erkrankung kommt – weswegen ein FVII-Mangel sehr selten ist und oft nur durch Zufall diagnostiziert wird.

beibehalten
Original-Absatz 1:1 übernommen (autosomal-rezessive Vererbung, keine Geschlechtsbindung, Seltenheit).
🟠 Hämophilie — Angeborene Blutgerinnungsstörung
🟠 genetischer — Erblich bedingt
🟠 Gen — Abschnitt der Erbinformation
🟠 Geschlechtschromosomen — Erbgutträger, der das Geschlecht bestimmt.
🟠 Gen — Abschnitt der Erbinformation

Eine andere Möglichkeit für einen nicht funktionsfähigen Faktor VII ist ein durch andere Erkrankungen ausgelöster Vitamin-K-Mangel.

beibehalten
Original-Satz 1:1 übernommen (Vitamin K-Mangel als erworbene Ursache).
🟠 Faktor VII — Prokonvertin = Eiweiß im Blut, das die Blutgerinnung nach einer Verletzung früh aktiviert.
🟠 Vitamin-K-Mangel — Zustand, bei dem der Körper zu wenig Vitamin K hat; da Vitamin K für die Bildung mehrerer Gerinnungsfaktoren in der Leber gebraucht wird, kann ein Mangel zu einer gestörten Blutgerinnung und vermehrten Blutungen führen.

Der Faktor VII-Mangel zeigt sich meist in einer milden Form. Rund um Operationen kann er trotzdem zu erheblichen Blutungen führen. Bemerkbar macht er sich oft durch etwas verlängerte Blutungszeiten bei kleinen Alltags-Verletzungen, zum Beispiel beim Rasieren, oder durch einen erniedrigten Quick-Wert im Labor. Für Menschen mit Hämophilie A bedeutet das: Der Faktor VII-Mangel ist eine eigenständige Gerinnungsstörung mit einem anderen Vererbungsweg (autosomal statt X-chromosomal) und einem anderen betroffenen Gerinnungsfaktor. Er steht damit als eigene Erkrankung neben der Hämophilie A.3

neu
Neu (klinisches Bild + Abgrenzung): milder Verlauf, perioperative Blutungsgefahr, Bagatellverletzungen (Rasieren), Quickwert aus Scherer 2016 (c4, [neutral]). Explizite Abgrenzung zu Hämophilie A als Nomenklatur-Fakt.
🟠 Faktor VII — Prokonvertin = Eiweiß im Blut, das die Blutgerinnung nach einer Verletzung früh aktiviert.
🟠 Hämophilie A — Angeborene Blutgerinnungsstörung durch Faktor VIII-Mangel.
🟠 X-chromosomal — Erbanlage befindet sich auf dem X-Chromosom. Das X-Chromosom ist ein Teil der Erbinformation. Manche Erkrankungen entstehen, wenn auf diesem X-Chromosom eine Veränderung liegt. Die veränderte Erbanlage für die Hämophilie liegt meist auf dem X-Chromosom und kann darüber weitergegeben werden.

Fazit

neu
H2 · Strukturelle Fazit-Überschrift.
Quelle ansehen ↗
  1. Beim Faktor VII-Mangel (Hypoprokonvertinämie) fehlt der Gerinnungsfaktor VII ganz oder teilweise, eine eigenständige, seltene Gerinnungsstörung neben der Hämophilie A.
  2. Die Diagnose erfolgt über Prothrombinzeit (Quick-Wert) und Faktor VII-Aktivität im Blut; leichte Formen bleiben mit bestimmten Laborreagenzien manchmal unentdeckt.
  3. Die Vererbung ist autosomal-rezessiv: Männer und Frauen sind gleich häufig betroffen, und beide Elternteile müssen ein defektes Gen weitergeben. Auch ein Vitamin K-Mangel kann Faktor VII vorübergehend schwächen.
  4. Die Behandlung erfolgt bei Bedarf oder vorbeugend mit einem rekombinanten aktivierten Faktor VII-Präparat, dosiert nach Körpergewicht und individuell angepasst.
  5. Der Verlauf ist meist mild, doch rund um Operationen kann der Faktor VII-Mangel zu erheblichen Blutungen führen, eine Anbindung an ein Hämophilie-Zentrum ist deshalb wichtig.1, 2, 3
neu
Fazit fasst die oben belegten Punkte zusammen (keine Quellenmarker im Fazit gemäß Vorgabe).
Quelle ansehen ↗
🟠 Faktor VII — Prokonvertin = Eiweiß im Blut, das die Blutgerinnung nach einer Verletzung früh aktiviert.
🟠 Hämophilie A — Angeborene Blutgerinnungsstörung durch Faktor VIII-Mangel.
🟠 Diagnose — Feststellung der Erkrankung
🟠 Faktor VII — Prokonvertin = Eiweiß im Blut, das die Blutgerinnung nach einer Verletzung früh aktiviert.
🟠 autosomal-rezessiv — Das Merkmal tritt erst auf, wenn das veränderte Gen von beiden Elternteilen vererbt wird – über Erbgutträger (Chromosomen), die nicht das Geschlecht bestimmen (alle Chromosomen außer X und Y)
🟠 Gen — Abschnitt der Erbinformation
🟠 rekombinanten — Ein biologischer Wirkstoff wird mit gentechnischen Methoden hergestellt. Bei Hämophilie A werden so z. B. Gerinnungsfaktoren auf diesem Weg hergestellt.
neu
Etymologie/Wortherkunft als lehrbuch-allgemeiner Kontext (kein klinischer Fakt, keine Zahl, kein Wirkstoffname, keine Anrede).
🟠 Hypoprokonvertinämie — Mangel an Gerinnungsfaktor VII.
🟠 Prothrombin — Vorstufe von Thrombin im Blut.
🟠 Thrombin — Eiweiß im Blut, das die Bildung des Blutgerinnsels in Gang setzt.

Quellen

neu
H2 · Strukturelle Quellen-Überschrift.
Quelle ansehen ↗
  1. Srivastava A, Santagostino E, Dougall A, Kitchen S, Sutherland M, Pipe SW, et al. WFH guidelines for the management of hemophilia, 3rd edition. Haemophilia. 2020. doi:10.1111/hae.14046
  2. Fachinformation Epta
  3. Scherer R. Anästhesie bei Patienten mit Störungen der Blutgerinnung. In: Rossaint R, et al., editors. Die Anästhesiologie. Berlin: Springer; 2016. doi:10.1007/978-3-662-45539-5_109-1
neu
Renderer setzt das nummerierte Vancouver-Quellenverzeichnis aus dem sources-Array.. HWG-anonymisiert (Marke/Link kommt NICHT online; Volltext nur zur Review): [2] Novo Nordisk A/S. NovoSeven: EPAR – product information [Internet]. Amsterdam: European Medicines Agency; 2023 [zitiert 2025 Jan 01]. Verfügbar unter: https://www.ema.europa.eu/en/documents/product-information/novoseven-epar-product-information_en.pdf — https://www.ema.europa.eu/en/medicines/human/EPAR/novoseven
Quelle ansehen ↗

Inhaltlich geprüft: M-DE-XXXXXXXX

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Beleg-Verifikation (Bundle-NLI) — Review-only

0 belegt · 4 teilweise · 0 nicht belegt / 4 belegpflichtige Blöcke · Quellen konsultiert: haemophilia-2020-srivastava-wfh-guidelines-for-the-managemen, novoseven-epar-product-information-de, r-scherrer-ansasthesie-bei-patienten-mit-blutgerinnungsstoru. Pro belegpflichtigem Block (new/changed/re-zitiertes kept) werden die verbatim Quotes der zugewiesenen cit_ids als Premise und der Block-Text als Hypothesis durch Sonnet (NLI) verglichen. belegt = mindestens ein verbatim Anker aus der Premise im Block-Text wiederfindbar (Spalte 'belegt' zeigt diese Stellen). Wird beim TYPO3-Approve gestrippt.
BlockAussage (Article-Passage)Citation-BundleVerdict
#2
new
Um einen Faktor VII-Mangel festzustellen, schaut das Behandlungsteam im Blut auf zwei Werte: die Prothrombinzeit (auch Quick-Wert genannt) und die Aktivität von Faktor VII. Wichtig dabei: Bei bestimmten Formen des Mangels können diese Werte zunächst unauffällig wirken – nämlich dann, wenn das Laborreagenz keinen menschlichen Gewebefaktor enthält. So wird die Diagnose leicht übersehen, obwohl Beschwerden wie bei einer leichten Hämophilie bestehen. Bei unklarer Blutungsneigung hilft deshalb eine gezielte Untersuchung im Hämophilie-Zentrum weiter.
c1 WFH Guidelines (s. Block 01), Chapter 3: Laboratory Diagnosis and Monitoring (S. 39 ff.).
Indexort: haemophilia-2020-srivastava-wfh-guidelines-for-the-managemen / chapter_5 @ char 11977 · Sprache: en
„Some patients with certain FVII defects may have symptoms similar to mild hemophilia but may display normal PT and FVII activity if the laboratory reagent contains non-human tissue factor so that the diagnosis would be missed.“
DE: „Einige Patienten mit bestimmten FVII-Defekten können Symptome ähnlich einer milden Hämophilie aufweisen, aber eine normale PT und FVII-Aktivität zeigen, wenn das Laborreagenzmaterial nicht-menschlichen Tissue-Faktor enthält, sodass die Diagnose übersehen werden würde.“
c2 Novo Nordisk Pharma GmbH. Fachinformation NovoSeven® (Eptacog alfa, rFVIIa). Stand: 05.01.2023. EMA-Zulassung: 23.02.1996.
Indexort: novoseven-epar-product-information-de / chapter_0 @ char 13924 · Sprache: de
„Patienten mit Faktor VII-Mangel sollten hinsichtlich der Prothrombinzeit und der Faktor VIIGerinnungsaktivität vor und nach der Verabreichung von NovoSeven überwacht werden.“
⚠ teilweise belegt
belegt durch:
  • „die Prothrombinzeit (auch Quick-Wert genannt) und die Aktivität von Faktor VII“
  • „Bei bestimmten Formen des Mangels können diese Werte zunächst unauffällig wirken – nämlich dann, wenn das Laborreagenz keinen menschlichen Gewebefaktor enthält“
  • „wird die Diagnose leicht übersehen, obwohl Beschwerden wie bei einer leichten Hämophilie bestehen“
nicht aus der Quelle gedeckt:
  • „Die Empfehlung, bei unklarer Blutungsneigung ein Hämophilie-Zentrum aufzusuchen, ist in keiner der Quellen belegt.“
  • „Der Kontext in c2 bezieht sich auf Überwachung vor/nach NovoSeven-Gabe (therapeutisch), nicht auf die allgemeine Diagnosestellung – die Hypothesis verwendet die Werte jedoch rein diagnostisch, ohne diesen Behandlungskontext zu erwähnen.“
#5
new
Für die Behandlung gibt es ein rekombinant hergestelltes, bereits aktiviertes Faktor VII-Präparat. Das Behandlungsteam dosiert es nach Körpergewicht (in Mikrogramm pro Kilogramm) und gibt es in mehreren kurzen Abständen, bis die Blutung gestoppt ist. Dosis und Zeitabstände stimmt das Team individuell auf jede Person ab – je nach Blutungssituation, Alter und geplanten Eingriffen. Für Menschen mit Hämophilie A heißt das: Die Behandlungswege ähneln sich im Prinzip (bei Bedarf oder vorbeugend), das eingesetzte Präparat ist aber ein anderes.
c3 Novo Nordisk Pharma GmbH. Fachinformation NovoSeven® (Eptacog alfa, rFVIIa). Stand: 05.01.2023. EMA-Zulassung: 23.02.1996.
Indexort: novoseven-epar-product-information-de / chapter_0 @ char 8207 · Sprache: de
„Zur Behandlung von Blutungen und zur Prophylaxe von Blutungen bei invasiven und chirurgischen Eingriffen wird bei Erwachsenen und Kindern eine Dosis von 15 - 30 µg pro kg Körpergewicht alle 4 - 6 Stunden bis zum Erreichen einer Hämostase empfohlen. Dosis und Behandlungsintervalle müssen auf jeden Patienten individuell abgestimmt werden.“
⚠ teilweise belegt
belegt durch:
  • „nach Körpergewicht (in Mikrogramm pro Kilogramm)“
  • „in mehreren kurzen Abständen, bis die Blutung gestoppt ist“
  • „Dosis und Zeitabstände stimmt das Team individuell auf jede Person ab“
nicht aus der Quelle gedeckt:
  • „Das Präparat wird als 'rekombinant hergestellt' und 'bereits aktiviert' (Faktor VII) beschrieben – diese Charakterisierung steht nicht in der Premise.“
  • „Als Kriterien für die individuelle Anpassung wird explizit 'Alter' genannt; die Premise nennt nur allgemein individuelle Abstimmung, nicht Alter als Faktor.“
  • „Der Vergleich 'Für Menschen mit Hämophilie A ähneln sich die Behandlungswege, das Präparat ist aber ein anderes' ist in der Premise nicht enthalten.“
#9
new
Der Faktor VII-Mangel zeigt sich meist in einer milden Form. Rund um Operationen kann er trotzdem zu erheblichen Blutungen führen. Bemerkbar macht er sich oft durch etwas verlängerte Blutungszeiten bei kleinen Alltags-Verletzungen – zum Beispiel beim Rasieren – oder durch einen erniedrigten Quick-Wert im Labor. Für Menschen mit Hämophilie A bedeutet das: Der Faktor VII-Mangel ist eine eigenständige Gerinnungsstörung mit einem anderen Vererbungsweg (autosomal statt X-chromosomal) und einem anderen betroffenen Gerinnungsfaktor. Er steht damit als eigene Erkrankung neben der Hämophilie A.
c4 Scherer R. Anästhesie bei Patienten mit Störungen der Blutgerinnung. In: Rossaint R et al. (Hrsg.). Die Anästhesiologie. Berlin, Heidelberg: Springer; 2016. DOI: 10.1007/978-3-662-45539-5_109-1
Indexort: r-scherrer-ansasthesie-bei-patienten-mit-blutgerinnungsstoru / chapter_0 @ char 7246 · Sprache: de
„Der isolierte hereditäre Faktor VII-Mangel tritt meist in einer milden Form auf, kann aber perioperativ zu erheblichen Blutungen führen. Die Patienten fallen in der Regel klinisch durch etwas verlängerte Blutungszeiten (bei Bagatellverletzungen, z. B. Rasieren) oder durch die Feststellung eines erniedrigten Quickwerts auf.“
⚠ teilweise belegt
belegt durch:
  • „Der Faktor VII-Mangel zeigt sich meist in einer milden Form.“
  • „Rund um Operationen kann er trotzdem zu erheblichen Blutungen führen.“
  • „Bemerkbar macht er sich oft durch etwas verlängerte Blutungszeiten bei kleinen Alltags-Verletzungen – zum Beispiel beim Rasieren –“
  • „oder durch einen erniedrigten Quick-Wert im Labor.“
nicht aus der Quelle gedeckt:
  • „Der Faktor VII-Mangel habe einen anderen Vererbungsweg (autosomal statt X-chromosomal) – in der Premise wird kein Vererbungsweg erwähnt.“
  • „Die explizite Abgrenzung des Faktor VII-Mangels von der Hämophilie A als 'eigenständige Gerinnungsstörung neben der Hämophilie A' findet sich nicht in der Premise.“
  • „Der Hinweis auf einen 'anderen betroffenen Gerinnungsfaktor' im Vergleich zur Hämophilie A ist in der Premise nicht enthalten.“
#11
new
Beim Faktor VII-Mangel (Hypoprokonvertinämie) fehlt der Gerinnungsfaktor VII ganz oder teilweise — eine eigenständige, seltene Gerinnungsstörung neben der Hämophilie A. Die Diagnose erfolgt über Prothrombinzeit (Quick-Wert) und Faktor VII-Aktivität im Blut; leichte Formen bleiben mit bestimmten Laborreagenzien manchmal unentdeckt. Die Vererbung ist autosomal-rezessiv : Männer und Frauen sind gleich häufig betroffen, und beide Elternteile müssen ein defektes Gen weitergeben. Auch ein Vitamin K-Mangel kann Faktor VII vorübergehend schwächen. Die Behandlung erfolgt bei Bedarf oder vorbeugend mit einem rekombinanten aktivierten Faktor VII-Präparat, dosiert nach Körpergewicht und individuell angepasst. Der Verlauf ist meist mild, doch rund um Operationen kann der Faktor VII-Mangel zu erheblichen Blutungen führen — eine Anbindung an ein Hämophilie-Zentrum ist deshalb wichtig.
c1 WFH Guidelines (s. Block 01), Chapter 3: Laboratory Diagnosis and Monitoring (S. 39 ff.).
Indexort: haemophilia-2020-srivastava-wfh-guidelines-for-the-managemen / chapter_5 @ char 11977 · Sprache: en
„Some patients with certain FVII defects may have symptoms similar to mild hemophilia but may display normal PT and FVII activity if the laboratory reagent contains non-human tissue factor so that the diagnosis would be missed.“
DE: „Einige Patienten mit bestimmten FVII-Defekten können Symptome ähnlich einer milden Hämophilie aufweisen, aber eine normale PT und FVII-Aktivität zeigen, wenn das Laborreagenzmaterial nicht-menschlichen Tissue-Faktor enthält, sodass die Diagnose übersehen werden würde.“
c3 Novo Nordisk Pharma GmbH. Fachinformation NovoSeven® (Eptacog alfa, rFVIIa). Stand: 05.01.2023. EMA-Zulassung: 23.02.1996.
Indexort: novoseven-epar-product-information-de / chapter_0 @ char 8207 · Sprache: de
„Zur Behandlung von Blutungen und zur Prophylaxe von Blutungen bei invasiven und chirurgischen Eingriffen wird bei Erwachsenen und Kindern eine Dosis von 15 - 30 µg pro kg Körpergewicht alle 4 - 6 Stunden bis zum Erreichen einer Hämostase empfohlen. Dosis und Behandlungsintervalle müssen auf jeden Patienten individuell abgestimmt werden.“
c4 Scherer R. Anästhesie bei Patienten mit Störungen der Blutgerinnung. In: Rossaint R et al. (Hrsg.). Die Anästhesiologie. Berlin, Heidelberg: Springer; 2016. DOI: 10.1007/978-3-662-45539-5_109-1
Indexort: r-scherrer-ansasthesie-bei-patienten-mit-blutgerinnungsstoru / chapter_0 @ char 7246 · Sprache: de
„Der isolierte hereditäre Faktor VII-Mangel tritt meist in einer milden Form auf, kann aber perioperativ zu erheblichen Blutungen führen. Die Patienten fallen in der Regel klinisch durch etwas verlängerte Blutungszeiten (bei Bagatellverletzungen, z. B. Rasieren) oder durch die Feststellung eines erniedrigten Quickwerts auf.“
⚠ teilweise belegt
belegt durch:
  • „leichte Formen bleiben mit bestimmten Laborreagenzien manchmal unentdeckt“
  • „Der Verlauf ist meist mild, doch rund um Operationen kann der Faktor VII-Mangel zu erheblichen Blutungen führen“
  • „dosiert nach Körpergewicht und individuell angepasst“
  • „Die Diagnose erfolgt über Prothrombinzeit (Quick-Wert) und Faktor VII-Aktivität im Blut“
nicht aus der Quelle gedeckt:
  • „Autosomal-rezessive Vererbung mit gleicher Häufigkeit bei Männern und Frauen sowie die Notwendigkeit, dass beide Elternteile ein defektes Gen weitergeben — kein entsprechender Hinweis in der Premise“
  • „Vitamin K-Mangel als vorübergehende Ursache für eine Schwächung von Faktor VII — nicht in der Premise erwähnt“
  • „Bezeichnung 'Hypoprokonvertinämie' und die Charakterisierung als 'eigenständige, seltene Gerinnungsstörung neben der Hämophilie A' — nicht in der Premise belegt“
  • „Empfehlung zur Anbindung an ein Hämophilie-Zentrum — nicht in der Premise enthalten“