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Neben den Blutungen, bei denen ein Auslöser bekannt ist, gibt es auch die sogenannten <strong>Spontanblutungen</strong>, die ohne Ursache von außen auftreten können, und denen durch eine Prophylaxe vorgebeugt werden kann.</p>\n\n\n\n<section class=\"wp-block-cgb-quoteblock quoteblock quoteblock--info\"><h3 class=\"quoteblock__headline\">Info</h3>\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Als Prophylaxe (auch prophylaktische Therapie, Dauerprophylaxe oder dauerhafte Prophylaxe) werden Behandlungen bezeichnet, die regelmäßig vorbeugend verabreicht werden und bestimmte Ereignisse verhindern sollen. <br>Beim Beispiel der Hämophilie sollen so Blutungen vermieden werden. Das Gegenteil ist die Bedarfsbehandlung (auch Akuttherapie oder On-Demand-Therapie). Eine prophylaktische Therapie schließt jedoch eine Bedarfsbehandlung nicht aus. 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Hämophile Säuglinge, die keine Prophylaxe erhalten, haben ein 33-fach höheres Risiko für so eine Blutung als Babys ohne Hämophilie.<sup>2,3 </sup>Mit einer Prophylaxe kann solchen Blutungen vorgebeugt werden.</p>\n\n\n\n<section class=\"wp-block-cgb-quoteblock quoteblock quoteblock--tipp\"><h3 class=\"quoteblock__headline\">Tipp</h3>\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Die Richtlinien der World Federation of Hemophilia (WFH) empfehlen einen frühen Therapiestart (vor dem 3. Lebensjahr) mit einer prophylaktischen Behandlung als Therapiestandard.<sup>4</sup> Expert:innen plädieren für einen Therapiebeginn möglichst bald nach Diagnose.<sup>5</sup></p>\n\n\n\n<p></p>\n</blockquote>\n</section>\n\n\n\n<p></p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Welche Hämophilie-Therapieoptionen gibt es für Babys?</h2>\n\n\n\n<p>Mittlerweile gibt es zwei verschiedene <a title=\" Therapie\" href=\"https://www.active-a.de/haemophilie-therapie/\"><strong>Therapieoptionen</strong></a>, die als Prophylaxe infrage kommen: die <strong>Faktor-VIII-Ersatztherapie</strong> und eine <strong>nicht-Faktor-basierte Therapie</strong>.</p>\n\n\n\n<p>Die in der Vergangenheit übliche Prophylaxe ist die Faktor-VIII-Ersatztherapie, welche <strong>intravenös </strong>verabreicht wird.<sup>6</sup> Abhängig vom Faktor-VIII-Präparat wird mehrmals die Woche gespritzt. Damit den Babys nicht jedes Mal ein neuer Venenzugang gelegt werden muss, wird häufig ein zentraler Venenzugang verwendet. Dieser verringert die Behandlungslast für die kleinen Kinder.<sup>7,8</sup> Mittlerweile gibt es auch Präparate mit <strong>verlängerter Halbwertszeit</strong>. Das bedeutet, sie können länger im Körper wirken und müssen deswegen <strong>seltener </strong>gespritzt werden.<sup>9</sup></p>\n\n\n\n<p>Zentrale Venenzugänge können Komplikationen wie Infektionen oder Thrombosen verursachen.<sup>8</sup> Deswegen wird meist bis nach dem ersten Geburtstag gewartet, um mit einer Prophylaxe zu starten, da die Venen dann besser zugänglich sind.<sup>10</sup> Im ersten Lebensjahr besteht jedoch ein hohes Risiko für intrakranielle Blutungen, und auch <strong>Gelenkblutungen </strong>können bereits auftreten und Schäden verursachen.<sup>1,2,11</sup></p>\n\n\n\n<p>Zudem entwickeln ca. 30 Prozent aller Betroffenen mit schwerer Hämophilie A <a title=\"Hemmkörper und Hämophilie\" href=\"https://www.active-a.de/haemophilie-a-mit-hemmkoerpern-4-fakten/\"><strong>Hemmkörper</strong></a><a><strong> </strong></a>gegen Faktor VIII, welche den Erfolg der Therapie beeinträchtigen.<sup>12,13</sup> Im Durchschnitt sind die Patienten dabei 15,5 Monate alt und haben zwischen 9- und 36-mal ein Faktor-VIII-Präparat verabreicht bekommen.<sup>14,15</sup></p>\n\n\n\n<p>Die zweite Option für eine <strong>Dauerprophylaxe </strong>ist ein nicht-Faktor-basiertes Medikament. Es wird <strong>subkutan </strong>verabreicht und erfordert daher keinen Venenzugang, was die Therapielast verringert.<sup>16</sup> Auch eine Infusion des Faktorpräparats über die Kopfvene, wie sie häufig bei Babys angewendet wird, entfällt. Somit kann das Medikament direkt ab Geburt bzw. Diagnose verabreicht werden. Durch eine längere Halbwertszeit sind auch <strong>längere therapiefreie Intervalle</strong> möglich.</p>\n\n\n\n<p>Das Medikament kann keine Hemmkörper auslösen, da diese nur gegen Faktor VIII gerichtet sind. Stattdessen können in seltenen Fällen gegen das Medikament gerichtete Antikörper auftreten, die eventuell dessen Wirkung beeinträchtigen können.<sup>17</sup></p>\n\n\n\n<section class=\"wp-block-cgb-quoteblock quoteblock quoteblock--info\"><h3 class=\"quoteblock__headline\">Info</h3>\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Besprich Dich regelmäßig mit dem Behandlungsteam Deines Kindes, welche innovativen Therapieoptionen es gibt und welche für Dein Kind infrage kommen. Denn die Forschung zu Hämophilie A geht ständig weiter.</p>\n\n\n\n<p></p>\n</blockquote>\n</section>\n\n\n\n<p>Auch wenn die Hämophilie jetzt irgendwie zu Deiner Familie gehört – durch einen <strong>konstanten Blutungsschutz</strong> durch eine geeignete und <strong>frühzeitige Prophylaxe </strong>kann Dein Kind fast überall aktiv mitmachen, ohne dass die Hämophilie Euren Alltag bestimmt und Du Dir ständig Gedanken um die Hämophilie und die Gelenkgesundheit Deines Kindes machen musst. Eine lange therapiefreie Zeit durch große Therapieintervalle können die Therapielast zusätzlich reduzieren.</p>\n\n\n\n<p>Falls Du ein Kind mit der Diagnose „Hämophilie“ erwartest, <strong>sprich rechtzeitig mit dem Behandlungsteam </strong>über mögliche und innovative Behandlungsmethoden oder mache einen Termin im nächstgelegenen <a title=\"Hämophilie-Zentren\" href=\"https://www.active-a.de/versorgung-von-haemophilie-patienten-durch-haemophilie-zentren/\"><strong>Hämophilie-Zentrum</strong></a> aus.</p>\n\n\n\n<p>Irgendwann wird es dann so weit sein, dass Du Dein Kind ein wenig loslassen musst, z. B. wenn es in die Kita geht. Dann ist es wichtig, dass auch andere <strong>betreuende Personen</strong> über die Hämophilie informiert sind, und wissen, was im <strong>Notfall </strong>zu tun ist. Hier haben wir zwei hilfreiche Materialien dafür zusammengestellt: <strong><a href=\"https://www.active-a.de/wp-content/uploads/2024/11/Flyer-fuer-Betreuungspersonen-Q22022-2.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Flyer für Betreuungspersonen</a></strong> und <a title=\"Notfall-Checkliste\" href=\"https://www.active-a.de/wp-content/uploads/2024/05/activea-notfall-checkliste.pdf\"><strong>Notfallcheckliste</strong>.</a></p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Welche Injektionsmöglichkeiten gibt es für Kleinkinder?</h2>\n\n\n\n<p>Als Eltern steht man vor der schweren Entscheidung, welche Therapie die beste für das eigene Kind ist. Welche <strong>Verabreichungsart </strong>kann man Neugeborenen zumuten bzw. welche ist die verträglichste für Babys? Wie <strong>häufig </strong>muss ein Medikament <strong>verabreicht</strong> werden? Ist eine lange <strong>therapiefreie Zeit</strong> möglich? Kann eine <strong>Heimbehandlung </strong>stattfinden oder muss für jede Medikamentengabe in eine <strong>Klinik </strong>gefahren werden? Welche Medikation können die Eltern gut selbst verabreichen? Wie kann die Behandlungslast möglichst gering gehalten werden? Diese und noch mehr Fragen sind relevant für eine Therapieentscheidung.</p>\n\n\n\n<p>Hämophilie-Medikamente können Kindern mithilfe verschiedener Applikationsformen verabreicht werden. Hier findest Du eine Übersicht:<sup>9,18</sup><a id=\"_msocom_1\"></a></p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Intravenöse </strong>(i. v.) Injektion: Injektion des Medikaments in eine Vene<br>Hierbei wird das Medikament direkt ins Blut verabreicht. Bei jeder Gabe wird ein neuer Venenzugang gelegt. Viele verschiedene Hämophilie-Medikamente werden intravenös verabreicht.\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Port-System<sup>19</sup><br>Bei einem Port wird ein Katheter-System unter die Haut implantiert, das mithilfe eines Schlauchs einen dauerhaften Zugang zu einer Vene hat. So kann das Medikament durch die Haut in das System gespritzt werden und gelangt so ins Blut. Diese Art der Medikamentengabe ist besonders bei häufigen Verabreichungen geeignet, damit nicht jedes Mal ein neuer Venenzugang gelegt werden muss.</li>\n\n\n\n<li>Broviac-Katheter<sup>20,21</sup><br>Ein Broviac-Katheter funktioniert ähnlich wie ein Portsystem: Es wird ein dauerhafter Zugang zu einer Vene gelegt. Der Unterschied hierbei ist, dass der Katheter außerhalb des Körpers endet und das Medikament direkt in den Schlauch gespritzt werden kann. Diese Methode wird häufig bei Kleinkindern angewendet, die eine wiederholte Medikamentengabe benötigen.</li>\n</ul>\n</li>\n\n\n\n<li><strong>Subkutane </strong>(s. c.) Spritze unter die Haut: Injektion des Medikaments in das subkutane Fettgewebe unter der Haut.<br>Die subkutane Injektion kann in die Haut am Bauch oder am Oberschenkel erfolgen und es ist keine Venenpunktion notwendig. Die subkutane Applikation wird im Vergleich zur Venenpunktion häufig als einfacher empfunden.</li>\n</ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"907\" height=\"520\" src=\"https://www.active-a.de/wp-content/uploads/2024/07/infografik-behandlungsmoglichkeiten-bei-kleinkindern.png\" alt=\"Behandlungsmöglichkeiten für Kleinkinder mit Hämophilie A\" class=\"wp-image-17297\" srcset=\"https://www.active-a.de/wp-content/uploads/2024/07/infografik-behandlungsmoglichkeiten-bei-kleinkindern.png 907w, https://www.active-a.de/wp-content/uploads/2024/07/infografik-behandlungsmoglichkeiten-bei-kleinkindern-300x172.png 300w, https://www.active-a.de/wp-content/uploads/2024/07/infografik-behandlungsmoglichkeiten-bei-kleinkindern-768x440.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 907px) 100vw, 907px\" /></figure>\n\n\n\n<section class=\"wp-block-cgb-quoteblock quoteblock quoteblock--info\"><h3 class=\"quoteblock__headline\">Info</h3>\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Mit der für Dein Kind am besten geeigneten Prophylaxe, der angenehmsten Verabreichungsart und langen Therapieintervallen kann es aktiv am Leben Teil nehmen, und ihr müsst nicht ständig über die Hämophilie und ihre Therapie nachdenken.</p>\n</blockquote>\n</section>\n\n\n\n<p></p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Tipps für Konduktorinnen</h2>\n\n\n\n<p>Wenn Du das hier liest, bist Du vermutlich Mutter eines hämophilen Kindes und somit selbst eine Trägerin des <a title=\"Konduktorin\" href=\"https://www.active-a.de/vererbung-der-haemophilie-a/\"><strong>defekten Gens für Faktor VIII</strong></a>&nbsp;(Konduktorin). Denn bei 70 Prozent aller Hämophilie-Fälle liegt eine familiäre Vorgeschichte vor.<sup>22</sup></p>\n\n\n\n<p>Wir wissen, wie nützlich Erfahrungen von anderen Betroffenen sein können – besonders, wenn die Diagnose „Hämophilie“ das erste Mal für Dich bewusst in Deiner Familie auftritt oder Dich vielleicht sogar nach der Geburt spontan überrascht. Deswegen findest Du <strong><a title=\"Wissenswertes: Konduktorin\" href=\"https://www.active-a.de/wissenswertes-zu-haemophilie-a-konduktorinnen/\">hier</a> informative und hilfreiche Artikel </strong>sowie Blog-Beiträge von anderen Betroffenen rund um das Thema „Konduktorin“.</p>\n\n\n\n<p>Dich interessiert das Thema? Schau auch gerne mal in unser YouTube-Video gemeinsam mit unserer Bloggerin Simone: </p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe title=\"Active A - Normalität mit Hämophilie A? 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Incidence and mortality rates of intracranial hemorrhage in hemophilia: a systematic review and meta-analysis. Blood. 2021; 138(26):2853–2873</li>\n\n\n\n<li>Astermark J et al. Considerations for shared decision management in previously untreated patients with hemophilia A or B. Ther Adv Hematol. 2023;14: 20406207231165857</li>\n\n\n\n<li>Srivastava A et al. WFH guidelines for the management of hemophilia, 3rd edition. Haemophilia. 2020; 26(suppl 6):1–158</li>\n\n\n\n<li>Benckendorff A. Schwere Hämophilie A: Prophylaxe im Säuglingsalter beginnen. Dtsch Arztebl 2024; 121(5): A-344</li>\n\n\n\n<li>Schwartz RS et al. Human recombinant DNA–derived antihemophilic factor (factor VIII) in the treatment of hemophilia A. N Engl J Med. 1990; 323(26):1800–1805</li>\n\n\n\n<li>Wiley RE et al. From the voices of people with haemophilia A and their caregivers: challenges with current treatment, their impact on quality of life and desired improvements in future therapies. Haemophilia. 2019; 25(3):433–440</li>\n\n\n\n<li>Valentino LA et al. Central venous access devices in haemophilia. Haemophilia. 2004; 10(2): 134–146</li>\n\n\n\n<li>Miesbach W et al. Treatment Options in Hemophilia. Dtsch Arztebl Int 2019; 116(47):791–798</li>\n\n\n\n<li>Ljung R et al. PedNet study group. Primary prophylaxis in children with severe haemophilia A and B – implementation over the last 20 years as illustrated in real-world data in the PedNet cohorts. Haemophilia. 2023; 29(2):498–504</li>\n\n\n\n<li>Singleton TC und Keane M. Diagnostic and therapeutic challenges of intracranial hemorrhage in neonates with congenital hemophilia: a case report and review. Ochsner J. 2012; 12(3):249–253</li>\n\n\n\n<li>Oladapo AO et al. Inhibitor clinical burden of disease: a comparative analysis of the CHESS data. Orphanet J Rare Dis. 2018; 13(1):198</li>\n\n\n\n<li>Walsh CE et al. United States Hemophilia Treatment Center Network. Impact of inhibitors on hemophilia A mortality in the United States. Am J Hematol. 2015; 90(5):400–405</li>\n\n\n\n<li>Gouw SC et al. Intensity of factor VIII treatment and inhibitor development in children with severe hemophilia A: the RODIN study. Blood. 2013; 121(20):4046–4055</li>\n\n\n\n<li>Wight J und Paisley S. The epidemiology of inhibitors in haemophilia A: a systematic review. Haemophilia. 2003; 9(4):418–435</li>\n\n\n\n<li>Pipe SW et al. Emicizumab prophylaxis in infants with hemophilia A (HAVEN 7): primary analysis of a phase 3b open-label trial. Blood. 2024; 143(14):1355–1364</li>\n\n\n\n<li>Schmitt C et al. Low immunogenicity of emicizumab in persons with haemophilia A. Haemophilia. 2021; 27(6):984–992</li>\n\n\n\n<li>Bertamino M et al. Hemophilia Care in the Pediatric Age. J Clin Med 2017; 6(5):54</li>\n\n\n\n<li>https://flexikon.doccheck.com/de/Port, zuletzt abgerufen am 09.07.2024</li>\n\n\n\n<li>https://www.pschyrembel.de/Broviac-Katheter/K0QUQ, zuletzt abgerufen am 09.07.2024</li>\n\n\n\n<li>https://www.picc-netzwerk.de/der-broviac-hickman-katheter-was-ist-das-und-wozu-dient-er/,&nbsp;zuletzt abgerufen am 09.07.2024</li>\n\n\n\n<li>Sarmiento Doncel S et al. Haemophilia A: A Review of Clinical Manifestations, Treatment, Mutations, and the Development of Inhibitors. Hematol Rep. 2023; 15(1):130–150</li>\n</ol>\n\n\n\n<p>M-DE-00022810<a id=\"_msocom_1\"></a></p>\n",
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Neben den Blutungen, bei denen ein Auslöser bekannt ist, gibt es auch die sogenannten **Spontanblutungen**, die ohne Ursache von außen auftreten können, und denen durch eine Prophylaxe vorgebeugt werden kann.\n\n### Info\n\n> Als Prophylaxe (auch prophylaktische Therapie, Dauerprophylaxe oder dauerhafte Prophylaxe) werden Behandlungen bezeichnet, die regelmäßig vorbeugend verabreicht werden und bestimmte Ereignisse verhindern sollen.   \n> Beim Beispiel der Hämophilie sollen so Blutungen vermieden werden. Das Gegenteil ist die Bedarfsbehandlung (auch Akuttherapie oder On-Demand-Therapie). Eine prophylaktische Therapie schließt jedoch eine Bedarfsbehandlung nicht aus. Kommt es zu einer Blutung, kann eine Akuttherapie sogar notwendig sein.\n\n## Wichtig: Frühzeitige Prophylaxe bei Hämophilie A\n\nBlutungen bei Kindern, Kleinkindern oder sogar Neugeborenen dürfen nicht auf die leichte Schulter genommen werden, da so schon früh im Leben Schäden entstehen können, die im Erwachsenenalter zu **[Synovitis](https://www.active-a.de/chronische-synovitis/ \"Synovitis\"), [hämophilen Arthropathien](https://www.active-a.de/was-ist-haemophile-arthropathie/ \"hämophile Arthropathie\")** und **Bewegungseinschränkungen** führen können.1 Zudem können auch **lebensgefährliche Blutungen im Kopf** – sogenannte intrakranielle Blutungen – auftreten, die zu schweren Langzeitfolgen führen können. Hämophile Säuglinge, die keine Prophylaxe erhalten, haben ein 33-fach höheres Risiko für so eine Blutung als Babys ohne Hämophilie.2,3 Mit einer Prophylaxe kann solchen Blutungen vorgebeugt werden.\n\n### Tipp\n\n> Die Richtlinien der World Federation of Hemophilia (WFH) empfehlen einen frühen Therapiestart (vor dem 3. Lebensjahr) mit einer prophylaktischen Behandlung als Therapiestandard.4 Expert:innen plädieren für einen Therapiebeginn möglichst bald nach Diagnose.5\n\n## Welche Hämophilie-Therapieoptionen gibt es für Babys?\n\nMittlerweile gibt es zwei verschiedene [**Therapieoptionen**](https://www.active-a.de/haemophilie-therapie/ \" Therapie\"), die als Prophylaxe infrage kommen: die **Faktor-VIII-Ersatztherapie** und eine **nicht-Faktor-basierte Therapie**.\n\nDie in der Vergangenheit übliche Prophylaxe ist die Faktor-VIII-Ersatztherapie, welche **intravenös** verabreicht wird.6 Abhängig vom Faktor-VIII-Präparat wird mehrmals die Woche gespritzt. Damit den Babys nicht jedes Mal ein neuer Venenzugang gelegt werden muss, wird häufig ein zentraler Venenzugang verwendet. Dieser verringert die Behandlungslast für die kleinen Kinder.7,8 Mittlerweile gibt es auch Präparate mit **verlängerter Halbwertszeit**. Das bedeutet, sie können länger im Körper wirken und müssen deswegen **seltener** gespritzt werden.9\n\nZentrale Venenzugänge können Komplikationen wie Infektionen oder Thrombosen verursachen.8 Deswegen wird meist bis nach dem ersten Geburtstag gewartet, um mit einer Prophylaxe zu starten, da die Venen dann besser zugänglich sind.10 Im ersten Lebensjahr besteht jedoch ein hohes Risiko für intrakranielle Blutungen, und auch **Gelenkblutungen** können bereits auftreten und Schäden verursachen.1,2,11\n\nZudem entwickeln ca. 30 Prozent aller Betroffenen mit schwerer Hämophilie A [**Hemmkörper**](https://www.active-a.de/haemophilie-a-mit-hemmkoerpern-4-fakten/ \"Hemmkörper und Hämophilie\")gegen Faktor VIII, welche den Erfolg der Therapie beeinträchtigen.12,13 Im Durchschnitt sind die Patienten dabei 15,5 Monate alt und haben zwischen 9- und 36-mal ein Faktor-VIII-Präparat verabreicht bekommen.14,15\n\nDie zweite Option für eine **Dauerprophylaxe** ist ein nicht-Faktor-basiertes Medikament. 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Dann ist es wichtig, dass auch andere **betreuende Personen** über die Hämophilie informiert sind, und wissen, was im **Notfall** zu tun ist. Hier haben wir zwei hilfreiche Materialien dafür zusammengestellt: **[Flyer für Betreuungspersonen](https://www.active-a.de/wp-content/uploads/2024/11/Flyer-fuer-Betreuungspersonen-Q22022-2.pdf)** und [**Notfallcheckliste**.](https://www.active-a.de/wp-content/uploads/2024/05/activea-notfall-checkliste.pdf \"Notfall-Checkliste\")\n\n## Welche Injektionsmöglichkeiten gibt es für Kleinkinder?\n\nAls Eltern steht man vor der schweren Entscheidung, welche Therapie die beste für das eigene Kind ist. Welche **Verabreichungsart** kann man Neugeborenen zumuten bzw. welche ist die verträglichste für Babys? Wie **häufig** muss ein Medikament **verabreicht** werden? Ist eine lange **therapiefreie Zeit** möglich? Kann eine **Heimbehandlung** stattfinden oder muss für jede Medikamentengabe in eine **Klinik** gefahren werden? Welche Medikation können die Eltern gut selbst verabreichen? Wie kann die Behandlungslast möglichst gering gehalten werden? Diese und noch mehr Fragen sind relevant für eine Therapieentscheidung.\n\nHämophilie-Medikamente können Kindern mithilfe verschiedener Applikationsformen verabreicht werden. Hier findest Du eine Übersicht:9,18\n\n* **Intravenöse** (i. v.) Injektion: Injektion des Medikaments in eine Vene  \n  Hierbei wird das Medikament direkt ins Blut verabreicht. Bei jeder Gabe wird ein neuer Venenzugang gelegt. Viele verschiedene Hämophilie-Medikamente werden intravenös verabreicht.\n  + Port-System19  \n    Bei einem Port wird ein Katheter-System unter die Haut implantiert, das mithilfe eines Schlauchs einen dauerhaften Zugang zu einer Vene hat. So kann das Medikament durch die Haut in das System gespritzt werden und gelangt so ins Blut. Diese Art der Medikamentengabe ist besonders bei häufigen Verabreichungen geeignet, damit nicht jedes Mal ein neuer Venenzugang gelegt werden muss.\n  + Broviac-Katheter20,21  \n    Ein Broviac-Katheter funktioniert ähnlich wie ein Portsystem: Es wird ein dauerhafter Zugang zu einer Vene gelegt. Der Unterschied hierbei ist, dass der Katheter außerhalb des Körpers endet und das Medikament direkt in den Schlauch gespritzt werden kann. Diese Methode wird häufig bei Kleinkindern angewendet, die eine wiederholte Medikamentengabe benötigen.\n* **Subkutane** (s. c.) Spritze unter die Haut: Injektion des Medikaments in das subkutane Fettgewebe unter der Haut.  \n  Die subkutane Injektion kann in die Haut am Bauch oder am Oberschenkel erfolgen und es ist keine Venenpunktion notwendig. Die subkutane Applikation wird im Vergleich zur Venenpunktion häufig als einfacher empfunden.\n\n### Info\n\n> Mit der für Dein Kind am besten geeigneten Prophylaxe, der angenehmsten Verabreichungsart und langen Therapieintervallen kann es aktiv am Leben Teil nehmen, und ihr müsst nicht ständig über die Hämophilie und ihre Therapie nachdenken.\n\n## Tipps für Konduktorinnen\n\nWenn Du das hier liest, bist Du vermutlich Mutter eines hämophilen Kindes und somit selbst eine Trägerin des [**defekten Gens für Faktor VIII**](https://www.active-a.de/vererbung-der-haemophilie-a/ \"Konduktorin\") (Konduktorin). Denn bei 70 Prozent aller Hämophilie-Fälle liegt eine familiäre Vorgeschichte vor.22\n\nWir wissen, wie nützlich Erfahrungen von anderen Betroffenen sein können – besonders, wenn die Diagnose „Hämophilie“ das erste Mal für Dich bewusst in Deiner Familie auftritt oder Dich vielleicht sogar nach der Geburt spontan überrascht. Deswegen findest Du **[hier](https://www.active-a.de/wissenswertes-zu-haemophilie-a-konduktorinnen/ \"Wissenswertes: Konduktorin\") informative und hilfreiche Artikel** sowie Blog-Beiträge von anderen Betroffenen rund um das Thema „Konduktorin“.\n\nDich interessiert das Thema? Schau auch gerne mal in unser YouTube-Video gemeinsam mit unserer Bloggerin Simone:\n\n**Hast Du Fragen, Anregungen oder Kritik? Dann schreibe uns gerne eine E-Mail über das [Kontaktformular](https://www.active-a.de/kontakt/ \"Kontaktformular\"). Wir melden uns schnellstmöglich zurück.**\n\n**Quellen:**\n\n1. Warren BB et al. Young adult outcomes of childhood prophylaxis for severe hemophilia A: results of the joint Outcome Continuation Study. Blood Adv. 2020; 4(11):2451–2459\n2. Zwagemaker A-F et al. Incidence and mortality rates of intracranial hemorrhage in hemophilia: a systematic review and meta-analysis. Blood. 2021; 138(26):2853–2873\n3. Astermark J et al. Considerations for shared decision management in previously untreated patients with hemophilia A or B. Ther Adv Hematol. 2023;14: 20406207231165857\n4. Srivastava A et al. WFH guidelines for the management of hemophilia, 3rd edition. Haemophilia. 2020; 26(suppl 6):1–158\n5. Benckendorff A. Schwere Hämophilie A: Prophylaxe im Säuglingsalter beginnen. Dtsch Arztebl 2024; 121(5): A-344\n6. Schwartz RS et al. Human recombinant DNA–derived antihemophilic factor (factor VIII) in the treatment of hemophilia A. N Engl J Med. 1990; 323(26):1800–1805\n7. Wiley RE et al. From the voices of people with haemophilia A and their caregivers: challenges with current treatment, their impact on quality of life and desired improvements in future therapies. Haemophilia. 2019; 25(3):433–440\n8. Valentino LA et al. Central venous access devices in haemophilia. Haemophilia. 2004; 10(2): 134–146\n9. Miesbach W et al. Treatment Options in Hemophilia. Dtsch Arztebl Int 2019; 116(47):791–798\n10. Ljung R et al. PedNet study group. Primary prophylaxis in children with severe haemophilia A and B – implementation over the last 20 years as illustrated in real-world data in the PedNet cohorts. Haemophilia. 2023; 29(2):498–504\n11. Singleton TC und Keane M. Diagnostic and therapeutic challenges of intracranial hemorrhage in neonates with congenital hemophilia: a case report and review. Ochsner J. 2012; 12(3):249–253\n12. Oladapo AO et al. Inhibitor clinical burden of disease: a comparative analysis of the CHESS data. Orphanet J Rare Dis. 2018; 13(1):198\n13. Walsh CE et al. United States Hemophilia Treatment Center Network. Impact of inhibitors on hemophilia A mortality in the United States. Am J Hematol. 2015; 90(5):400–405\n14. Gouw SC et al. Intensity of factor VIII treatment and inhibitor development in children with severe hemophilia A: the RODIN study. Blood. 2013; 121(20):4046–4055\n15. Wight J und Paisley S. The epidemiology of inhibitors in haemophilia A: a systematic review. 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Neben den Blutungen, bei denen ein Auslöser bekannt ist, gibt es auch die sogenannten **Spontanblutungen**, die ohne Ursache von außen auftreten können, und denen durch eine Prophylaxe vorgebeugt werden kann.\n\n### Info\n\n> Als Prophylaxe (auch prophylaktische Therapie, Dauerprophylaxe oder dauerhafte Prophylaxe) werden Behandlungen bezeichnet, die regelmäßig vorbeugend verabreicht werden und bestimmte Ereignisse verhindern sollen.   \n> Beim Beispiel der Hämophilie sollen so Blutungen vermieden werden. Das Gegenteil ist die Bedarfsbehandlung (auch Akuttherapie oder On-Demand-Therapie). Eine prophylaktische Therapie schließt jedoch eine Bedarfsbehandlung nicht aus. 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Hämophile Säuglinge, die keine Prophylaxe erhalten, haben ein 33-fach höheres Risiko für so eine Blutung als Babys ohne Hämophilie.2,3 Mit einer Prophylaxe kann solchen Blutungen vorgebeugt werden.\n\n### Tipp\n\n> Die Richtlinien der World Federation of Hemophilia (WFH) empfehlen einen frühen Therapiestart (vor dem 3. Lebensjahr) mit einer prophylaktischen Behandlung als Therapiestandard.4 Expert:innen plädieren für einen Therapiebeginn möglichst bald nach Diagnose.5\n\n## Welche Hämophilie-Therapieoptionen gibt es für Babys?\n\nMittlerweile gibt es zwei verschiedene [**Therapieoptionen**](https://www.active-a.de/haemophilie-therapie/ \" Therapie\"), die als Prophylaxe infrage kommen: die **Faktor-VIII-Ersatztherapie** und eine **nicht-Faktor-basierte Therapie**.\n\nDie in der Vergangenheit übliche Prophylaxe ist die Faktor-VIII-Ersatztherapie, welche **intravenös** verabreicht wird.6 Abhängig vom Faktor-VIII-Präparat wird mehrmals die Woche gespritzt. Damit den Babys nicht jedes Mal ein neuer Venenzugang gelegt werden muss, wird häufig ein zentraler Venenzugang verwendet. Dieser verringert die Behandlungslast für die kleinen Kinder.7,8 Mittlerweile gibt es auch Präparate mit **verlängerter Halbwertszeit**. 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Denn die Forschung zu Hämophilie A geht ständig weiter.\n\nAuch wenn die Hämophilie jetzt irgendwie zu Deiner Familie gehört – durch einen **konstanten Blutungsschutz** durch eine geeignete und **frühzeitige Prophylaxe** kann Dein Kind fast überall aktiv mitmachen, ohne dass die Hämophilie Euren Alltag bestimmt und Du Dir ständig Gedanken um die Hämophilie und die Gelenkgesundheit Deines Kindes machen musst. Eine lange therapiefreie Zeit durch große Therapieintervalle können die Therapielast zusätzlich reduzieren.\n\nFalls Du ein Kind mit der Diagnose „Hämophilie“ erwartest, **sprich rechtzeitig mit dem Behandlungsteam** über mögliche und innovative Behandlungsmethoden oder mache einen Termin im nächstgelegenen [**Hämophilie-Zentrum**](https://www.active-a.de/versorgung-von-haemophilie-patienten-durch-haemophilie-zentren/ \"Hämophilie-Zentren\") aus.\n\nIrgendwann wird es dann so weit sein, dass Du Dein Kind ein wenig loslassen musst, z. B. wenn es in die Kita geht. Dann ist es wichtig, dass auch andere **betreuende Personen** über die Hämophilie informiert sind, und wissen, was im **Notfall** zu tun ist. Hier haben wir zwei hilfreiche Materialien dafür zusammengestellt: **[Flyer für Betreuungspersonen](https://www.active-a.de/wp-content/uploads/2024/11/Flyer-fuer-Betreuungspersonen-Q22022-2.pdf)** und [**Notfallcheckliste**.](https://www.active-a.de/wp-content/uploads/2024/05/activea-notfall-checkliste.pdf \"Notfall-Checkliste\")\n\n## Welche Injektionsmöglichkeiten gibt es für Kleinkinder?\n\nAls Eltern steht man vor der schweren Entscheidung, welche Therapie die beste für das eigene Kind ist. Welche **Verabreichungsart** kann man Neugeborenen zumuten bzw. welche ist die verträglichste für Babys? Wie **häufig** muss ein Medikament **verabreicht** werden? Ist eine lange **therapiefreie Zeit** möglich? Kann eine **Heimbehandlung** stattfinden oder muss für jede Medikamentengabe in eine **Klinik** gefahren werden? 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Diese Art der Medikamentengabe ist besonders bei häufigen Verabreichungen geeignet, damit nicht jedes Mal ein neuer Venenzugang gelegt werden muss.\n  + Broviac-Katheter20,21  \n    Ein Broviac-Katheter funktioniert ähnlich wie ein Portsystem: Es wird ein dauerhafter Zugang zu einer Vene gelegt. Der Unterschied hierbei ist, dass der Katheter außerhalb des Körpers endet und das Medikament direkt in den Schlauch gespritzt werden kann. Diese Methode wird häufig bei Kleinkindern angewendet, die eine wiederholte Medikamentengabe benötigen.\n* **Subkutane** (s. c.) Spritze unter die Haut: Injektion des Medikaments in das subkutane Fettgewebe unter der Haut.  \n  Die subkutane Injektion kann in die Haut am Bauch oder am Oberschenkel erfolgen und es ist keine Venenpunktion notwendig. 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Deswegen findest Du **[hier](https://www.active-a.de/wissenswertes-zu-haemophilie-a-konduktorinnen/ \"Wissenswertes: Konduktorin\") informative und hilfreiche Artikel** sowie Blog-Beiträge von anderen Betroffenen rund um das Thema „Konduktorin“.\n\nDich interessiert das Thema? Schau auch gerne mal in unser YouTube-Video gemeinsam mit unserer Bloggerin Simone:\n\n**Hast Du Fragen, Anregungen oder Kritik? Dann schreibe uns gerne eine E-Mail über das [Kontaktformular](https://www.active-a.de/kontakt/ \"Kontaktformular\"). Wir melden uns schnellstmöglich zurück.**\n\n**Quellen:**\n\n1. Warren BB et al. Young adult outcomes of childhood prophylaxis for severe hemophilia A: results of the joint Outcome Continuation Study. Blood Adv. 2020; 4(11):2451–2459\n2. Zwagemaker A-F et al. Incidence and mortality rates of intracranial hemorrhage in hemophilia: a systematic review and meta-analysis. Blood. 2021; 138(26):2853–2873\n3. Astermark J et al. 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